Unsere Geschichte

Seit 1976 ist die Conditorei Kolesch ein Stück Biberach – eine Geschichte von Handwerk, Mut zu Neuem und viel Leidenschaft für feine Konditorei.

Unsere Geschichte

Der Name ist Programm

Der Name Kolesch steht in Biberach und Umgebung für eine Handels- und Handwerkstradition, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Bis heute begegnet man ihm überall in Biberach an der Riß – und überall wird er für Qualität geschätzt: ob Autolackierer, Innenausstatter, Modehaus oder traditionelle Gerberei.

Gerhard Kolesch entschied sich für die feine Conditorei. Sein Können eignete er sich unter anderem in Paris, Stuttgart, Frankfurt, Garmisch-Partenkirchen und Zürich an – und sogar auf einem Luxusliner auf hoher See.

Gerhard Kolesch, Gründer der Conditorei
Gerhard Kolesch, Gründer der Conditorei

Stationen aus 50 Jahren

  1. 1976

    Wie in der Großstadt

    1976 eröffnete Gerhard Kolesch in der Wielandstraße ein Conditorei-Café, wie man es damals nur in Großstädten vermutete. Seine Frau Maria-Christina verstand es, die Exklusivität der im Haus hergestellten Spezialitäten auch nach außen sichtbar zu machen.

    Großzügige Verkaufsräume, eine geschmackvolle Einrichtung, die ansprechende Präsentation der Ware und nicht zuletzt deren Qualität machten die Geschäftsidee von Anfang an zum vollen Erfolg – und bescherten Biberach sein erstes und bis heute einziges Conditorei-Café.

  2. 1979

    Süße Überraschungen

    Vor Neuem schreckte das Ehepaar Kolesch nie zurück. Die Hausbälle in den Silvesternächten der Siebzigerjahre waren in der Region einzigartig. Und mit „süßen Überraschungen“ – etwa Marzipantalern mit dem Biberacher Stadtwappen zum Schützenfest – hatte die Kundschaft stets einen guten Grund wiederzukommen.

    1979 gab es die einzigen handbemalten Weihnachts- und Osterfiguren aus Schokolade in der Conditorei Kolesch.

  3. 1980

    Internationale Bistroküche

    Anfang der Achtzigerjahre hielt die internationale Bistroküche Einzug in Biberachs Cafés – zuerst in der Wielandstraße. Ein Salat, der nur aus Tomaten und Mozzarella bestand, war damals in Biberach etwas völlig Neues.

  4. 1990

    Renovierung am alten Standort

    Um dem gewachsenen Geschmack der Kundschaft gerecht zu werden – und die Achtziger aus dem Ambiente zu verbannen –, wurde das Haus in der Wielandstraße 1990 aufwendig renoviert. Im ganzen Café wurden die Polstermöbel ausgetauscht, die Ladeneinrichtung bekam ein Lifting. Außerdem bot das Café immer mehr kleine Snacks und Gerichte an.

    Anschnitt einer mehrstöckigen Hochzeitstorte
  5. 1996

    Auf zu neuen Ufern

    1995 entschied die Familie, das Pachtobjekt in der Wielandstraße nicht noch einmal zu renovieren. Nach einem aufwendigen Ausbau der neuen Geschäftsräume in der Gymnasiumstraße 24 – und einem legendären Räumungsverkauf im alten Haus – zog das Kolesch-Team im November 1996 komplett um.

    Der mit viel Liebe zum Detail renovierte Altbau hat einen enormen Vorteil: Er grenzt direkt an den Ochsenhausener Hof. Deshalb befinden sich die schönsten Terrassenplätze der Stadt bis heute in der Gymnasiumstraße. Die Einweihung war zugleich die Feier zum 20-jährigen Bestehen.

    Das Haus der Conditorei Kolesch in der Gymnasiumstraße
  6. 2000

    „Nikolaus runterlassen“

    Von 1998 bis 2000 veranstalteten die Geschäfte und Lokale der Umgebung den „Nikolausmarkt in der Gymnasiumstraße“ – Gerhard Kolesch war an Planung und Durchführung maßgeblich beteiligt. Das „Nikolaus runterlassen“, angelehnt an die Biberacher Tradition des „Christkindle ’ralassa“, begeisterte Jung und Alt. Dazu kam ein Ostermarkt in der Straße.

    Der Nikolausmarkt gab der Stadt den Anstoß, einige Jahre später den Biberacher Christkindlesmarkt ins Leben zu rufen – er findet bis heute jedes Jahr im Dezember statt.

  7. 2005

    Eines der besten Cafés Deutschlands

    Im Februar 2005 wählt die Fachzeitschrift „Der Feinschmecker“ das Café Kolesch unter die 300 besten Cafés Deutschlands. Besonders gelobt werden in der Sonderbroschüre die Wieland- und die Nuss-Orangen-Torte. Kein anderes Café im Umkreis von 90 Kilometern erhielt diese Auszeichnung – das ganze Team freute sich gemeinsam mit Gerhard Kolesch riesig darüber.

    Freude über die Urkunde des Feinschmeckers im Café
  8. 2006

    Besuch aus Japan und eine neue Lounge

    Seit 2006 bekommt unsere Conditorei regelmäßig Besuch aus Fernost: In Japan ist es für angehende Konditoren, Bäcker und Köche beliebt, während der Ausbildung einige Wochen in einer deutschen Konditorei mitzuarbeiten.

    Im Herbst 2006 wurde außerdem der hintere Bereich des Cafés im modernen Lounge-Stil renoviert – mit dunklem Holz, roten Wandelementen, Ledergarnituren und mattiertem Edelstahl. Der besondere Clou: eine energiesparende LED-Ambientebeleuchtung und leicht austauschbare Magnetbilderrahmen.

    Gerhard Kolesch mit Mitarbeiterinnen in der Backstube
    Die 2006 renovierte Café-Lounge
  9. 2008

    Grüne Leckereien

    Apropos umweltfreundlich: Bereits 2008 wurden alle Kühlelemente im Haus an einen zentralen Kompressor angeschlossen. Dank integrierter Wasserkühlung macht er eine effiziente Wärmerückgewinnung möglich – und senkt die Energie, die wir zum Heizen brauchen, um bis zu 80 %.

    Torte mit frischen Beeren und Schleierkraut
  10. 2018

    Wieder ausgezeichnet

    Auch 2018 zählt „Der Feinschmecker“ die Conditorei-Café-Confiserie Kolesch zu den besten Cafés in Deutschland.

    Titel der Feinschmecker-Ausgabe 2018 mit der Conditorei Kolesch
  11. 2022

    Die nächste Generation

    Gerhard Kolesch übergibt den Betrieb an Christian Kolesch. Gemeinsam mit dem Team führt er die Conditorei in der Gymnasiumstraße weiter – mit demselben Anspruch an Handwerk, Qualität und Gastfreundschaft.

  12. 2026

    50 Jahre Kolesch

    Ein halbes Jahrhundert Conditorei Kolesch in Biberach! Wir sagen Danke an alle Gäste, Freunde und Mitarbeitenden, die diese Geschichte möglich gemacht haben – und freuen uns auf alles, was noch kommt.

    Ihre Familie Kolesch & Team